Die Garage fehlt leider immer noch und ist anscheinend ein schwierigeres Thema, als bisher angenommen.
Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurde inzwischen das Fundament für die Garage betoniert. Eine Woche später als zugesagt, aber immerhin ein Fortschritt. Wir freuen uns inzwischen auch über kleine Schritte.

- Garagenfundament am 28.10.2009
Doch seit dieser Woche, wir schreiben den 30.10.2009 – ein halbes Jahr nach Einzug, stellt die Garage eine ungeahnte Herausforderung dar. Bestellt wurde die Garage bei Fa. Estelit gemäß den Vorgaben von Architektem Marx zu Anfang März.
Wir haben die Garage ohne Außenputz bestellt, denn der Putz sollte im Zuge der Außenfassadengestaltung mit angebracht werden. Dies sollte die homogene Außenfassede ermöglichen. Trotz der im Blog aufgeführten Verzögerungen beim Außenputz hat es Marx aber nicht rechtzeitig geschafft, die Garagenfundamente verlegen zu lassen.
Somit ist die Hausfassade inzwischen fertig und die Rohbaugarage nicht mehr passend, denn vor Ort zu verputzen ist technisch nur mit großem Aufwand zu machen.
Fazit: Die 7 Monate seit Garagenbestellung waren nicht ausreichend, das Fundament neben dem Haus vor dem Beginn der Außenfassadenarbeiten fertigstellen zu lassen. Unerfreulich ist auch die Tatsache, dass die Garage bereits seit Anfang Mai zu 50% angezahlt wurde, aber bisher nicht abgerufen werden konnte. Und das hat leider auch andere Konsequenzen.
Besonders tragisch ist auch die Tatsache, dass wir ohne zusätzlichen Stauraum weder den wegen Holzwurmbefall notwendigen Parkettaustausch in Angriff nehmen können, noch den südlichen Kellerraum, der für Gäste angedacht war, mit einem Bodenbelag ausstatten könnten.
Desweiteren kann die Pflasterung im Vorgarten nicht wie schon seit längerem geplant erfolgen, wenn die Fensterschächte nicht korrigiert und die Garage montiert ist.
Wenig Fortschritt gibt es auch bei der Mängelbeseitigung. Im Sanitärbereich fehlen Isolierungen, die nächste potentielle Leckage ist im Keller entdeckt, die Wärmeisolierung der Warmwasserleitungen reichen nicht aus. Die Kellerschächte an der Hausfront sind immer noch nicht fachgerecht montiert, bemängelt im Juli, behoben hoffentlich in der nächsten Woche.
Das außerordentliche Planungs- und Koordinierungstalent der Fa. Marx und Fa. Mees wird somit erneut und beispiellos demonstriert. Insgesamt wird das Projekt mehr und mehr zum Lehrbeispiel, wie Kundenmanagenemt auf keinen Fall ablaufen sollte. Die Zusagen von Marx lösen sich meist in Luft auf, Termine verstreichen, ohne das es irgendeinen Fortschritt gibt. Zumindest wird jetzt das Unvermögen telefonisch angekündigt und somit das Schweigen etwas gelüftet.
Die umliegende Bauprojekte zeigen, dass es durchaus möglich ist, ein Haus zeitnah nach Bezugsfertigkeit wirklich komplett fertigzustellen. Dies schliesst Garagen und Gartenbau mit ein.
Wir waren die ersten beim Bodenaushub und werden wohl die letzten in Bezug auf tatsächliche Fertigstellung sein. Nach derzeitigem Stand wird dies wohl erst im Jahr 2010 vollzogen sein. Bauen mit Marx? Nur noch mit straffen, schriftlich vereinbartem Projektmanagement und klaren Meilensteinen.