Parkettwechsel vollzogen

April 4, 2010

Mitte Februar war es endlich soweit, das Parkett im EG, 1.OG und im Flur des 2.OG ist vollständig gewechselt worden. Fa. Sapp aus Eslohe hat ganze Arbeit geleistet, witterungsbedingt kam es zu Verzögerungen, aber ansonsten hat der Wechsel ganz gut geklappt. Dennoch war es ein halber Umzug, da Wohnzimmer, Arbeitszimmer und Schlafzimmer komplett demontiert werden mussten.

Doch der neue holzwurmfrei Parkettboden entschädigt für die Mühe. Es ist einen ganzen Ton dunkler als zuvor, was jedoch nicht störend ist.

Noch zu klären sind kleinere Fehlerstellen an der Oberfläche und einem leichten Wellenschlag im 1.OG, denen sich Fa. Sapp nach Ostern widmen möchte.

Der Parkettwechsel

Januar 25, 2010

Trotz erneutem Schnellfall beginnt heute wie vereinbart der Parkettwechsel wegen Holzwurmbefall. Die Parkettleger waren bereits gegen 05.00Uhr in Eslohe gestartet, doch dank der Straßenverhältnisse erst gegen halb neun in Widdersdorf.

Uns hat es zuvor einen Tag erneutes Kistenpacken und Schrankausräumen beschert, womit fast jährliche Umzugsrhythmus zumindest erhalten bleibt – wir bleiben in Übung. Doch nun sind die Parkettleger am Zug und reißen das neue Parkett im Arbeitszimmer, Wohnzimmer und Flur des Dachgeschosses wieder heraus – inkl. Fußleisten. Somit war das Parkett gerade mal 7 Monate eingebaut. Hoffentlich nicht genug Zeit für die Holzwürme, sich auch in dem Sideboard aus Kiefernholz einzunisten.

Die Kinder werden bei den Eltern untergebracht, ohne deren Unterstützung wäre die Familienlogistik deutlich schwieriger. Eine Hoteleinquartierung ist leider nicht Bestandteil der Schadensregulierung, so dass wir uns auf 2 Wochen im Provisorium einstellen…

Der Kellerflur hat Fliesen

Januar 25, 2010

Da die Fliesen im Keller in der Offerte vergessen wurden, haben wir uns zur Eigeninitiative entschlossen. Nach längerem Auswahlverfahren sind wir beim Beigeton geblieben, der einfach am besten im dunklen Keller zu den Eichetreppenplatten passt. Mit ein wenig Stolz können wir nun nach 3 Tagen Heimwerken auf den gefliesten Kellerflur blicken. Viel besser hätte es ein Profi wohl auch nicht verlegen können…

Fensterbänke und Kältebrücken

Januar 3, 2010

Der Wintereinbruch zeigt uns auch die Qualität der erreichten Wärmedämmung mit den 36cm dicken Tonziegeln. Dies funktioniert im gesamten Hausbereich sehr gut, selbst im Sommer bei schwülem Wetter blieb es drinnen angenehm. Auch in den kalten Tagen ist es drinnen generell behaglich warm.

Allerdings fehlen im Erdgeschoss immer noch die Fensterbänke außen. Diese sollten eigentlich vom Fliesenleger mit installiert werden. Doch erst wurden sie schlicht vergessen, anschliessend gab es Diskussion über die Kosten, da die Fliesenarbeiten über 25% vom ursprünglichen Angebot abweichen, ohne dass wir Mehrungen bestellt haben.

Fakt ist, seit Einzug zu Anfang Mai – also seit 7 Monaten -  fehlen im Erdgeschoß auf 8m Fensterbreite die Fensterbänke. Die Montage konnte im Dezember nicht mehr vollzogen werden – witterungsbedingt.

Wir staunen über die kreativen Entschuldigungserklärungen unseres Architekten…Völlig überraschend ist im Dezember der Winter eingekehrt und sorgt mit Minusgraden für Baubehinderung.

Von außen wurde bisher lediglich gegen Feuchtigkeit mit einer schwarzen Gummierung das Gebäude gegen Regenwasser geschützt. Die bodentiefen Fenster dahinter sind mit Montageschaum bis zur Bodenplatte aus Beton eingefasst, siehe folgendes Foto. Ansonsten sind die Wände im Bereich der Fenster offen. Innen ist außer dem Fensterrahmen nur eine dünne Schaumstofffolie zwischen Rahmen und Estrich gelegt.

Das Fehlen der Fensterbänke hat in den kalten Tage nun den unangenehmen Nebeneffekt, dass Kälte bis ca. 1,50m in den Wohnbereich eindringt. Dadurch wird der Bodenbreich deutlich ausgekühlt und es entstehen ungehagliche Kältezonen im Wohnbereich.

Dies ist umsomehr bemerkenswert, weil eigentlich durch die Fußbodenheizung der Boden auch dort eine gewisse Grundwärme haben sollte. Es liegt somit entweder eine eklatante Kältebrücke vor, oder die Ansteuerung der Fußbodenkreisläufe ist nicht korrekt eingestellt. Da es insgesamt eher zu warm als zu kalt innen ist, vermuten wir Ersteres.

Laut unserem Architekten und dem Bauleiter sind die Fenster korrekt montiert und die Fensterbänke fachgerecht isoliert.

Die Kälte scheint dennoch ungehindert unter dem Fensterrahmen und dann weiter unter die Estrichplatte ins Innere zu dringen.  Aus unserer Sicht entsprechen die vorliegenden Kältebrücken nicht dem KFW60 Standard. Die Wärmeverluste und die unbehagliche Wohnatmosphere stellen eine Minderung dar.

Wenn die Fensterbänke alleine die Isolierungslücke nicht beheben, was dann? Vielleicht kann ein Experte hier mit fachlichem Rat zur Klärung beisteuern?

Die Lösung: Vom Heizungsbauer wurden die Fussbodenkreisläufe neu eingestellt und nun werden auch die Fensterbereiche angemessen warm. Es bleibt eine kleine, akzeptable Kältezone direkt an den Fenstern, was sich nicht vermeiden lässt. Zwar zweifeln wir die Isolierung an, aber laut Marx und Mees ist dies nach Stand der Technik ausgeführt.

Wintereinbruch in Köln

Dezember 20, 2009

Dem Klimawandel trotzend gibt es einen deutlichen Kälteeinbruch auf Jahrestiefsttemperatur von – 13°C. Es schneit mehrfach und die weiße Pracht bleibt sogar liegen, so dass wir ein paar richtig winterliche Tage genießen dürfen. Die Hoffnung auf weiße Weihnacht könnte dieses Jahr in Erfüllung gehen, welch ein schöne Ende des Jahres nach all den Strapazen.

Der Vorgarten entsteht

Dezember 20, 2009

Der kalten Witterung trotzend kann Gartenbauer Hallmann nun endlich mit der Pflasterung im Vorgarten beginnen. Sein Entwurf, die beiden Haushälften mit einem gepflasterten Bogen zu verbinden, gefiel beiden Parteien ausgesprochen gut.

Die Steine werden aus Aschaffenburg angeliefert und sind nach langer gemeinsamer Suche die passende Optik zu unserer mediterranen Stadtvilla.

Besonderes Gimmick von Hallmann ist die im Stein eingelassene Feuerstelle, so dass wir künftige Gäste mit einer flammende Fackel empfangen können. Schöne Idee, sehr passend für die kalten Dezembertage!

Sonnenaufgang über Köln

November 28, 2009

Eine kleine Entschädigung bringt Mutter Natur beim morgendlichen Sonnenaufgang über Köln, den wir vom Schlafzimmer und vom Balkon aus bestens genießen können…

Das Treppengeländer

November 28, 2009

Die Pechsträhne reißt einfach nicht ab. Nach langer Suche und endlosem Warten auf ein Angebot des vom Architekten empfohlen Schreiners haben wir nun die Treppengeländer installiert bekommen. Die runden, geölten Eichenholzstreben passen gut zum Umfeld und bieten nun das ersehnte Plus an Sicherheit.

Doch auch dies geht nicht ohne ein Maleure: beim Bohren der Befestigungslöcher zum 1. OG wird zielsicher das Elektrokabel für die Flurleuchte getroffen. Peng, das Haus ist erstmal dunkel.

Immerhin konnte der Schreiner den Kurzschluß beheben, übrig bleibt ein Loch in der Wand:

Der umgehend via Bauleiter verständigte Elektriker sollte gleich am Donnerstag vorbeischauen, doch der Weg von Nachbars Haushälfte zu uns war anscheinden zu weit, so daß wir das Loch immernoch bewundern können.

Der Elektriker hat den Schaden behoben und die Stromleitung neu isoliert. Das Loch hat sich dadurch auf eine stattliche Länge von ca. 30cm ausgeweitet.

Nach den bisherigen Erfahrungen paßt dies ins Bild. Beim Wort “Handwerker” reagieren wir allmählich nervös und panisch.

Garage montiert – Keller entrümpelt…

November 8, 2009

Nun ging es plötzlich ganz schnell, am Freitag, den 6. November,  wurde die Garage angeliefert und zentimetergenau auf das Betonfundament gesetzt. Respekt an den Fahrer und Kransteuerer, das war Maßarbeit. (Bild folgt noch).

Die Garage ist wie bestellt mit glatter Betonaußenwand keine Schönheit, aber wir können endlich den Platz nutzen, um den Keller leerzuräumen und den Bodenbelag fertigstellen. Somit besteht eine reelle Chance, das Gästezimmer noch vor Weihnachten fertig zu bekommen. Jedenfalls ist der Teppich bestellt und der Boden mit Tiefengrund vorbereitet, es kann also nächste Woche weitergehen.

Um die Außengestaltung möchte sich Herr Marx noch kümmern, wir sind gespannt.

Garage, wo bist du?

Oktober 31, 2009

Die Garage fehlt leider immer noch und ist anscheinend ein schwierigeres Thema, als bisher angenommen.

Wie auf dem Foto zu sehen ist, wurde inzwischen das Fundament für die Garage betoniert. Eine Woche später als zugesagt, aber immerhin ein Fortschritt. Wir freuen uns  inzwischen auch über kleine Schritte.

Garagenfundament
Garagenfundament am 28.10.2009

Doch seit dieser Woche, wir schreiben den 30.10.2009 – ein halbes Jahr nach Einzug, stellt die Garage eine ungeahnte Herausforderung dar. Bestellt wurde die Garage bei Fa. Estelit gemäß den Vorgaben von Architektem Marx zu Anfang März.

Wir haben die Garage ohne Außenputz bestellt, denn der Putz sollte im Zuge der Außenfassadengestaltung mit angebracht werden.  Dies sollte die homogene Außenfassede ermöglichen. Trotz der im Blog aufgeführten Verzögerungen beim Außenputz hat es Marx aber nicht rechtzeitig geschafft, die Garagenfundamente verlegen zu lassen.

Somit ist die Hausfassade inzwischen fertig und die Rohbaugarage nicht mehr passend, denn vor Ort zu verputzen ist technisch nur mit großem Aufwand zu machen.

Fazit: Die 7 Monate seit Garagenbestellung waren nicht ausreichend, das Fundament neben dem Haus vor dem Beginn der Außenfassadenarbeiten fertigstellen zu lassen. Unerfreulich ist auch die Tatsache, dass die Garage bereits seit Anfang Mai zu 50% angezahlt wurde, aber bisher nicht abgerufen werden konnte. Und das hat leider auch andere Konsequenzen.

Besonders tragisch ist auch die Tatsache, dass wir ohne zusätzlichen Stauraum weder den wegen Holzwurmbefall notwendigen Parkettaustausch in Angriff nehmen können, noch den südlichen Kellerraum, der für Gäste angedacht war, mit einem Bodenbelag ausstatten könnten.

Desweiteren kann die Pflasterung im Vorgarten nicht wie schon seit längerem geplant erfolgen, wenn die Fensterschächte nicht korrigiert und die Garage montiert ist.

Wenig Fortschritt gibt es auch bei der Mängelbeseitigung. Im Sanitärbereich fehlen Isolierungen, die nächste potentielle Leckage ist im Keller entdeckt, die Wärmeisolierung der Warmwasserleitungen reichen nicht aus. Die Kellerschächte an der Hausfront sind immer noch nicht fachgerecht montiert, bemängelt im Juli, behoben hoffentlich in der nächsten Woche.

Das außerordentliche Planungs- und Koordinierungstalent der Fa. Marx und Fa. Mees wird somit erneut und beispiellos demonstriert. Insgesamt wird das Projekt mehr und mehr zum Lehrbeispiel, wie Kundenmanagenemt auf keinen Fall ablaufen sollte. Die Zusagen von Marx lösen sich meist in Luft auf, Termine verstreichen, ohne das es irgendeinen Fortschritt gibt. Zumindest wird jetzt das Unvermögen telefonisch angekündigt und somit das Schweigen etwas gelüftet.

Die umliegende Bauprojekte zeigen, dass es durchaus möglich ist, ein Haus zeitnah nach Bezugsfertigkeit wirklich komplett fertigzustellen. Dies schliesst Garagen und Gartenbau mit ein.

Wir waren die ersten beim Bodenaushub und werden wohl die letzten in Bezug auf tatsächliche Fertigstellung sein. Nach derzeitigem Stand wird dies wohl erst im Jahr 2010 vollzogen sein.  Bauen mit Marx? Nur noch mit straffen, schriftlich vereinbartem Projektmanagement und klaren Meilensteinen.


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